| biographie | ||
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Joanna Mądroszkiewicz, polnische Geigerin,
studierte bei Stefan Herman in Gdańsk, Arthur Grumiaux in Namur und
Günter Pichler in Wien. Aus der Synthese dieser drei verschiedenen
Violinschulen destilliert sie ihren einzigartigen
Interpretationsstil, in dem sie das Virtuosentum nicht allein als
glanzvolle Höhepunkte der Technik vorstellt, sondern als Basis für
sich ergänzende Gegensätze der leidenschaftlichen Empfindungen, des kammermusikalischen Gestaltungsaktes und
des poetischen Farbreichtums
benutzt. Ihre fulminante Karriere in der Heimat (Grand Prix als die
beste, junge Künstlerin Polens, mehrere internationale
Wettbewerbspreise, Konzerte in allen wichtigen Konzertsälen des
Landes) endete abrupt 1981 mit der Entscheidung der Auswanderung
nach Österreich. |
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folgten Engagements in ganz Österreich, Auftritte in bedeutenden
Sälen in Europa und Übersee (USA Debüt 1983) und
Zusammenarbeit mit hervorragenden Orchestern, Dirigenten und
Pianisten. 1998 debütierte Joanna Mądroszkiewicz bei den
Salzburger Festspielen mit dem Violinkonzert von Kurt Weill,
begleitet von den Wiener Philharmonikern. |
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